Baudarlehen

Ein Baudarlehen dient grundsätzlich zum Erwerb oder dem Bau einer Immobilie. Weiterhin werden diese Kredite vergeben, wenn ein vorhandenes Gebäude modernisiert oder saniert werden soll. Das Baudarlehen ist demzufolge zweckgebunden. Gegenüber einem privaten Kredit, ohne Bestimmung für die Verwendung, ist ein solches Darlehen kostengünstiger. Dafür geht der Kreditnehmer auch eine lange Verpflichtung ein. Eine Rückzahlung von Baudarlehen wird meist über einen Zeitraum von 30 bis 35 Jahren angesetzt. Diese Zeit wird in Zinsbindungsfristen unterteilt. Diese können zwischen 5 und 20 Jahren liegen.

Am Ende einer Zinsbindungsfrist wird ein neuer Zins für das restliche Baudarlehen mit der kreditgebenden Bank ausgehandelt. Es ist auch möglich, das ein laufender Kredit umgeschuldet wird, wenn der Kreditnehmer bei einer anderen Bank günstigere Konditionen angeboten bekommt. Dies kommt nicht selten vor, da die Zinsen für Baudarlehen entsprechenden Schwankungen unterliegen. Ein Baudarlehen bekommt der Kreditnehmer meist nur, wenn Eigenkapital vorhanden ist. Dieses sollte etwa 20% der Kreditsumme betragen und kann Bargeld oder Grundbesitz sein.

Weiterführende Informationen:
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