Die Aufnahme eines Darlehens zur Immobilienfinanzierung in Euro erfordert bei rund 4,5% Zinsen und 1,5% Tilgung eine Laufzeit von über 31 Jahren. Diese steigt bei 1,0% Tilgung auf annähernd 40 Jahre. Eine Tatsache, die es rechtfertigt, nach günstigeren Alternativen zu suchen.

Fündig wird der Bauherr bei einem Fremdwährungsdarlehen, bei dem er die Darlehenssumme in einer entsprechend geeigneten Fremdwährung erhält und in dieser auch die Rückzahlung vorzunehmen hat. Gegenwärtig eignet sich hierfür besonders ein Schweizer Franken Darlehen, da in der Schweiz ein seit Jahren niedriges Zinsniveau herrscht und der Wert des Franken zum Euro sehr niedrig liegt.

Aus dieser Feststellung leitet sich bereits die spekulative Seite eines Fremdwährungsdarlehens ab, da die erwartete Einsparung nur eintritt, wenn der Wert der Fremdwährung stabil bleibt oder im Vergleich zum Euro fällt und die niedrigen Zinsen festgeschrieben sind, oder bei einer variablen Zinsbindung niedrig bleiben.

Hierfür gibt es keine Garantie; jedoch gibt es erste Finanzierungseinrichtungen, die für ein Fremdwährungsdarlehen in Schweizer Franken für eine bestimmte Laufzeit eine Währungsabsicherung bei relativ geringen Mehrkosten übernehmen.

Abgesehen von dieser - noch seltenen - Sicherheitsvariante, bleibt die Tatsache bestehen, dass bei einem stabilen Währungs- und Zinsverlauf Einsparungen bei der Immobilienfinanzierung von durchaus 25% der Gesamtsumme möglich sind.

Andererseits können Verluste nicht ausgeschlossen werden und der Bauherr muss mit höheren Anforderungen an die persönliche Bonität und die Immobilie rechnen.

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