Um die Baufinanzierung optimal berechnen zu können, bedarf es einer genauen Kostenerstellung für den Bauherrn.

Als erstes muss sich der Kreditnehmer überlegen, ob er selbst neu baut oder nur ein bestehendes Gebäude kaufen will. Bei der folgenden Aufstellung wird von einem Neubau ausgegangen. Die drei wichtigsten Posten bei Berechnung der Baufinanzierung sind:

Kaufpreis des Grundstücks

Beim Kaufpreis des Grundstücks ist unter anderem auch darauf zu achten, dass eventuelle Trockenlegungskosten noch hinzukommen. Auf jeden Fall müssen beim Grundstückskauf die Erschließungskosten im Voraus dazugerechnet werden.

Kosten für Notar, Makler und Architekten

Allein für den Notar entstehen bereits nicht unerhebliche Kosten für die Eintragung ins Grundbuch. Wieviel der Makler verlangt, kann regional sehr unterschiedlich sein. Auch wenn der Architekt bereits an mehreren gleich aussehenden Häusern mitgewirkt und Pläne erstellt hat, so muss man für jeden einzelnen dieser Baupläne den vollen Preis bezahlen.

Baukosten

Bei den Baukosten müssen sämtliche den reinen Bau betreffende Kostenvoranschläge vom kleinsten Stein über die Dachziegel bis hin zum Estrich zusammengefasst werden, um die Baufinanzierung zu sichern.

Sonstiges

Darüber hinaus gibt es noch weitere Positionen, die für eine rationale Berechnung der Baufinanzierung von vielen Bauherren nicht beachtet werden, aber hinterher zu einem ziemlichen Engpass führen können.

Zu diesen Aufwendungen zählen die Kosten für Hausanschlüsse und Sanitäranlagen, Kosten für Maler, Teppiche und Fliesen, Kosten zur Vermessung, den Baustrom, Kanalanschlussgebühren und neue Versicherungen.

Durch diese Aufstellung wird die Wichtigkeit einer ordentlichen Kalkulation der Baufinanzierung ziemlich deutlich. Die meisten Bausparkassen und Banken führen eine solche Berechnung sehr gerne zusammen mit dem Bauherrn durch.

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