Viele Eigenheimbesitzer haben ihre Immobilie mit Hilfe eines Baudarlehens finanziert. Häufig sind die Finanzierungen zwar über große Zeiträume - zum Beispiel 30 Jahre - geplant, die Zinsbindungsfrist läuft aber oft schon nach 10 Jahren aus. Für viele Immobilienfinanzierer gilt es dann zu prüfen, ob die Folgekonditionen bei der finanzierenden Bank attraktiv genug sind, oder ob sich eine Umschuldung der Baufinanzierung lohnt.

In vielen Fällen nehmen die Immobilienbesitzer zwar die mäßigen Konditionen für Anschlussfinanzierungen bei der Hausbank in Kauf, etwa um bürokratischen Aufwand auszuschliessen. Dennoch kann sich eine Umschuldung in eine Baufinanzierung bei einer fremden Bank lohnen. Oftmals beträgt das Sparpotential - über mehrere Jahre verteilt - einige tausend Euro. Eine solche Ersparnis sollte den Immobilienbesitzern schon etwas administrative Mühe wert sein.

Im Internet stehen übrigens vielfach verschiedene Seiten zur Verfügung, die den Besuchern einen Überblick über die aktuellen Konditionen verschaffen. So kann der Umschuldungswillige schnell verwertbare Erkenntnisse erlangen.

In vielen Fällen ist der Zeitaufwand aber ohnehin sehr begrenzt, da Banken ihren Neukunden bei der Umschuldung die meisten Arbeiten abnehmen. Somit stellt der Ablauf der Zinsbindungsfrist oft kein besonders großes Risiko dar, sondern bietet in vielen Fällen gute Chancen auf finanzielle Entlastung.

In einigen Fällen lohnt es sich auch, eine Baufinanzierung während der Laufzeit umzuschulden. Allerdings ist das meist nur der Fall, wenn im Kreditvertrag mit der Bank großzügige Sondertilgungsmöglichkeiten vereinbart wurden.

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