Immobilienfinanzierungen werden in der Regel auf mehrere Jahrzehnte abgeschlossen. Daher ist es wichtig, sich vor dem Abschluss genau zu informieren, welcher Anbieter günstige Zinsen, aber auch Top-Konditionen (Sondertilgung, Bereitstellungszeit) bietet.

Schon ein nur geringer Zinsunterschied von 0,1-0,2% pro Jahr, der bei der monatlichen Rate kaum ins Gewicht fällt, würde die Gesamtkosten der Immobilienfinanzierung um einige Tausend Euro erhöhen. Dieses Geld würden viele Bauherren oder Hauskäufer sicher besser in ihr Objekt bzw. in einen erholsamen Urlaub investieren.

Eine günstige Immobilienfinanzierung zu finden ist jedoch nicht leicht. Einen ersten Anhaltspunkt geben die verschiedenen Vergleichsportale im Internet. Dort können sich Interessierte nach Angabe der gewünschten Darlehenssumme sowie der Tilgung einen ersten Überblick verschaffen, welche Konditionen angeboten werden.

Die Zinssätze von Baufinanzierungen sind jedoch von zahlreichen Faktoren abhängig. Dies ist als erstes die Bonität des Kreditnehmers, die anhand von Einkommensnachweisen zu belegen ist. Weiterhin ist aber auch das Verhältnis der Kreditsumme zum Objektwert zu beachten, der sogenannte Beleihungswertauslauf.

Oft findet man im Internet lediglich die Konditionen für 60%ige Darlehen, die auch als erstrangig bezeichnet werden. In den meisten Fällen sind die aufgenommenen Kredite jedoch höher und übersteigen oft sogar den 80%igen Beleihungswert.

Je nachdem, wie hoch das Darlehen im Verhältnis zum Objektwert ist, berechnet die Bank einen Zinsaufschlag, der natürlich von Institut zu Institut variieren kann.

Es ist daher ratsam, nicht nur einen Kreditantrag zu stellen, sondern die Unterlagen bei mindestens zwei oder drei Anbietern einzureichen. Idealerweise findet man auch einen Kreditvermittler, der mit verschiedenen Banken zusammenarbeitet und das jeweils beste Zinsangebot findet.

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