Das Hypothekendarlehen wird fast ausnahmslos dazu verwendet, um im Rahmen einer Immobilienfinanzierung die notwendigen Mittel zum Bau oder Kauf eines Hauses zu erhalten. Der auch als Annuitätendarlehen bezeichnete Kredit zeichnet sich unter anderem durch seine sehr lange mögliche Laufzeit von bis zu dreißig Jahren aus.

Zudem erhält der Kreditnehmer im Vergleich zu anderen Kreditarten einen sehr attraktiven Zinssatz, der je nach Marktlage im Durchschnitt zwischen 4 und 6 Prozent liegt. Auch wenn der Weg vom Antrag bis zum Erhalt des Darlehens oft sehr lang erscheinen mag, so ist das Abwicklung des Hypothekendarlehens dennoch recht gut strukturiert.

Nach der Antragstellung durch den Kreditnehmer entscheidet die Bank anhand der persönlichen und wirtschaftlichen Kreditwürdigkeit des Kunden, ob das Darlehen genehmigt oder abgelehnt wird. Über die Laufzeit und die sich daraus ergebende Monatsrate hat man sich zumeist schon im Vorhinein geeinigt.

Liegt eine Darlehenszusage der Bank vor, muss im Folgenden lediglich noch eine Grundschuld auf das zu finanzierende Objekt eingetragen werden. Diese dient der Bank als Sicherheit, falls der Kreditnehmer seinen Verpflichtungen wie z.B. pünktliche Zahlung der Kreditraten, nicht mehr nachkommen kann.

Ist auch die Grundschuldeintragung ordnungsgemäß erfolgt, steht der Auszahlung des Hypothekendarlehens auf das Girokonto des Kunden nichts mehr im Wege. Die Rückzahlung erfolgt in regelmäßigen Raten, die aus dem Zins- und dem Tilgungsanteil bestehen.

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