Von der ersten Idee zur Finanzierung einer eigenen Immobilie, bis hin zur Auszahlung des Darlehens, sind einige Dinge zu beachten und verschiedene Maßnahmen durchzuführen. An erster Stelle steht natürlich die Auswahl einer geeigneten Immobilie, die man über private Recherchen (z.B. im Internet), in Zeitschriften oder über einen Immobilienmakler finden kann. Ist ein passendes Objekt ausgewählt, sollte man sich im nächsten Schritt darüber Gedanken machen, wie hoch der benötigte Finanzierungsbedarf ausfällt.

Daher müssen zunächst alle anfallenden Kosten berücksichtigt werden. Zu diesen gehört nicht nur der Kaufpreis der Immobilie selbst, sondern auch weitere Nebenkosten wie Maklercourtage, Notargebühren, Kosten für die Grundbucheintragung und evtl. Erschließungskosten. Sicherheitshalber sollte man überschlägig davon ausgehen, dass alle sonstigen Kosten circa 5-10 Prozent des Immobilienkaufpreises ausmachen können. Von dieser Gesamtsumme sind die vorhandenen Eigenmittel abzuziehen, sodass die Differenz schließlich den Kreditbedarf ergibt.

Nun stellt sich die Frage, wie man die Finanzierung vornimmt und natürlich auch, bei welchem Anbieter. Grundsätzlich stehen Endfällige Darlehen, Hypothekendarlehen oder Bauspardarlehen zur Auswahl, wobei sich die einzelnen Bausteine der Immobilienfinanzierung selbstverständlich auch miteinander kombinieren lassen. Hat man sich für einen bestimmten Anbieter und eine geeignete Finanzierung entschieden, werden die Darlehensmodalitäten innerhalb eines Beratungsgespräches festgelegt. Nachdem die Immobilienfinanzierung seitens der Bank bewilligt wurde, kommt das Darlehen in der Regel sehr zügig zur Auszahlung.

Comments are closed.