Viele Menschen beschäftigen sich mit dem Thema, ob sie weiterhin zur Miete wohnen möchten, oder lieber im Rahmen einer Baufinanzierung versuchen, eine eigene Wohnung oder ein Haus zu erwerben. Für die endgültige Entscheidung zwischen den beiden Alternativen spielen mehrere Faktoren eine Rolle.
Zunächst einmal ist natürlich die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Immobilienfinanzierung, dass der Kunde auch genügend verdient, um sich die anfallenden Kreditraten leisten zu können. Das ist allerdings häufiger der Fall, als man vielleicht zunächst annimmt, denn im Grunde muss eine Baufinanzierung gar nicht teurer sein, als die monatlich zu zahlende Miete.
Hat man herausgefunden, dass die Baufinanzierung aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse ohne Probleme durchzuführen wäre, stellt sich dennoch die grundsätzliche Frage, ob man diese Belastung auf sich nehmen möchte. Natürlich stellt der Eigenheimbesitz - bei allen Vorteilen - auch ein größeres Risiko im Vergleich zur Mietwohnung oder einem gemieteten Haus dar. Denn für alle Dinge rund um das Eigenheim ist man nun selber verantwortlich und kann sich nicht mehr an den Vermieter wenden.
Hinzu kommt, dass man natürlich auch ein erhebliches finanzielles Risiko mit der Finanzierung eingeht. Die Kreditrate mag in der ersten Zeit ohne Probleme zu bezahlen sein, aber wie sieht es aus, wenn unvorhersehbare Ereignisse wie Krankheit oder Arbeitslosigkeit die finanziellen Möglichkeiten plötzlich merklich reduzieren? Auch solche Fragen muss man sich im Vorfeld einer Immobilienfinanzierung stellen.