Die häufigste Finanzierungsform, mit Hilfe derer Immobilienkäufer eine Baufinanzierung durchführen, ist nach wie vor das Hypothekendarlehen. Dieses ist von seinen Eigenschaften her speziell auf die vorliegenden Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten. Das äußert sich vor allem in den relativ niedrigen Hypotheken Zinsen, aber auch in der langen Laufzeit, wodurch die zu zahlenden Kreditrate für die meisten Kunden überhaupt erst tragbar wird.
Die zu zahlenden Zinsen für die Inanspruchnahme des Hypothekendarlehens belaufen sich in der Regel auf einen Zinssatz von 4-6 Prozent im Jahr, die Laufzeit des Darlehens hängt natürlich von der Höhe der Darlehenssumme und der Höhe der Kreditrate ab, liegt aber im Durchschnitt bei 15-20 Jahren.
Der Kreditnehmer kann im Rahmen des abzuschließenden Kreditvertrages wählen, ob er sich über längere Zeit an die Hypotheken Zinsen binden möchte, oder eine Gestaltung in Form eines variablen Zinssatzes wählen möchte.
Zur Absicherung des Hypothekendarlehens verlangt die Bank als Kreditgeber eigentlich immer die Eintragung einer Grundschuld oder einer Hypothek zu Lasten des Kreditnehmers. Die Bank erhält damit alle Rechte an dem finanzierten Objekt, und das so lange, bis der Kredit vollständig abbezahlt worden ist.
Das Hypothekendarlehen wird aufgrund seiner konstanten Kreditrate auch als Annuitätendarlehen bezeichnet, da sich die Kreditrate stets aus einem Tilgungsanteil und den Hypotheken Zinsen zusammensetzt.