Im Rahmen der Immobilienfinanzierung kann es lohnend sein, sich vor dem Vertragsabschluss einmal die verschiedenen Möglichkeiten von Förderkrediten anzusehen. Denn der Staat unterstützt Bauherren und Eigenheimbesitzer mit günstigen Darlehen und Krediten.

Beispielsweise werden über Förderkredite Maßnahmen zur Energieeinsparung und ökologischem Bauen, zur Wohnraum- und Gebäudemodernisierung oder zur Verminderung des CO2 Ausstoßes gefördert. Darüber hinaus wird die Erzeugung von Solarstrom staatlich subventioniert. Aber auch beim bloßen Bau oder Erwerb von Eigenheimen kann in bestimmten Fällen ein Förderkredit in Anspruch genommen werden. Bei Bewilligung winken dem Kreditnehmer attraktive Sonderkonditionen.

Förderkredite eignen sich aber ganz speziell für den Bau oder Erwerb von Energiesparhäusern oder für eine Installation von effizienterer Energietechnik. Hier ist momentan mit besonderer staatlicher Unterstützung zu rechnen. Darunter fallen auch Modernisierungsmaßnahmen aller Art, die einen sparsameren Einsatz von Energie zum Ziel haben.

So bietet das Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Hilfe beim energiesparenden Bauen. Der KfW Förderkredit unterstützt Neubauten als sogenanntes Passiv- oder KfW-Energiesparhaus. Darüber hinaus helfen die Förderkredite der KfW auch für bestehende Objekte bei der Installation von moderner Heizungstechnik auf der Grundlage erneuerbarer Energien.

Der besondere Vorteil dieser Förderkredite liegt in ihren günstigen Zinsen. Richtig sparen kann der Bauherr allerdings mit dem Bau von Energiesparhäusern, da hier die Kreditzinsen nochmals zusätzlich über den Bund verbilligt werden. Zudem wird der günstige Zins aktuell über eine Laufzeit von zehn Jahren festgeschrieben. Auch eine Rückzahlung vor Laufzeitende oder die Begleichung von Teilbeträgen ist bei dieser Form des Förderkredites möglich.

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