Da eine Baufinanzierung sehr individuell ist, lassen sich keine genauen Zahlen und Fakten vorgeben, die für alle Kunden gelten. Dennoch kann man anhand von Beispielrechnungen aufzeigen, wie hoch die Ausgaben für die zu zahlenden Kreditraten sein können.

Angenommen, eine Familie möchte sich ein Reihenhaus kaufen und muss dazu 120.000 Euro fremdfinanzieren. Aufgrund des Beratungsgesprächs mit dem Bankberater soll sich der Aufbau der Baufinanzierung so gestalten, dass über eine Summe von 60.000 Euro ein Hypothekendarlehen aufgenommen wird. Über eine weitere Summe von 40.000 Euro nimmt der Kunde sein Bauspardarlehen in Anspruch und die restlichen 20.000 Euro erhält der Kunde als günstiges KfW-Förderdarlehen.

Das Hypothekendarlehen erhält der Kreditnehmer zu einem Zinssatz von fünf Prozent, hinzu kommt eine Anfangstilgung von zwei Prozent. Die monatliche Rate beläuft sich hier also auf 350 Euro. Für das zinsgünstige Bauspardarlehen beträgt die Gesamtrate (bestehend aus Zinsen und Tilgung) bei einem Darlehenszinssatz von 3,5 Prozent rund 150 Euro im Monat. Da die Familie in ihr neues Haus auch energiesparende Maßnahmen mit einbringen möchte, erhält sie das KfW-Darlehen zu einem Zinssatz von zwei Prozent. Inklusive einer Tilgung von vier Prozent pro Jahr macht das eine monatlich zu zahlende Rate von 100 Euro.

Somit beläuft sich die Gesamtsumme, die vom Kunden für die komplette Baufinanzierung zu bezahlen ist, auf 600 Euro im Monat.

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