Der Kauf einer Eigentumswohnung ist eine weitreichende Entscheidung, denn durch das gewöhnlich für die Finanzierung benötigte Darlehen bindet man sich oftmals über Jahrzehnte an einen bestimmten Geldgeber. Von daher denken nicht wenige Menschen, dass sie sich den Kauf einer Immobilie, sprich ein eigenes Heim, gar nicht leisten können. Folgende Vergleichsrechnung soll jedoch verdeutlichen, dass sich sehr viel mehr Menschen ein eigenes Zuhause leisten können, als sie vielleicht denken.
Angenommen, das Ehepaar Mustermann zahlt bisher für eine 90 Quadratmeter große Stadtwohnung eine monatliche Warmmiete von 800 Euro. Dazu kommen noch Stromkosten von 50 Euro, die gesamten Mietausgaben belaufen sich also auf 850 Euro. Jedoch überlegen sie schon längere Zeit, sich eine Eigentumswohnung zu kaufen, welche auch etwas mehr am Stadtrand gelegen ist. Die Kaufsumme für die 100 Quadratmeter große Wohnung beträgt 150.000 Euro. An Eigenkapital haben die Mustermanns einen Betrag von 20.000 Euro gespart. Bleiben also noch 130.000 Euro zu finanzieren.
Der Zinssatz für eine Immobilienfinanzierung mit einer zehnjährigen Zinsfestschreibung für ein Hypothekendarlehen beträgt momentan 5,00 Prozent effektiv, die Tilgung beginnt mit einem Prozent der Kreditsumme pro Jahr.
Die jährliche Belastung beim Kauf der Eigentumswohnung würde demnach einen Betrag von 7.800 Euro ausmachen, auf den Monat gerechnet wäre das eine Kreditrate von 650 Euro. Zuzüglich Stromkosten von 50 Euro wäre die Gesamtbelastung monatlich 700 Euro. Die Finanzierung wäre demnach sogar noch 150 Euro günstiger, als die bisherige Miete.