In den meisten Fällen ist es so, dass der Entschluss zur Baufinanzierung schon getroffen ist, bevor ein konkretes Objekt beziehungsweise Grundstück ausgewählt wurde. Denn für viele Menschen ist es eine Grundsatzfrage - Miete oder Wohneigentum? Hat man sich für das Wohneigentum entscheiden, gilt es natürlich zunächst das passende Objekt zu finden. Ist auch dieses geschehen, sollte man die verschiedenen Angebote der Banken hinsichtlich einer Baufinanzierung miteinander vergleichen.
Wenn man fündig geworden ist und sich für ein konkretes Angebot entschieden hat, steht im Rahmen der Baufinanzierung zunächst ein ausführliches Erstgespräch mit dem Bankberater an. In diesem muss zum Beispiel geklärt werden, wie hoch der Finanzierungsbedarf ist. Unter Einbeziehung der monatlichen Einnahmen- und Ausgabenrechnung wird dann festgelegt, wie hoch die monatliche Rate sein soll, beziehungsweise sein darf. Auch über die Art der Zinsgestaltung (Festzins oder variabler Zinssatz) muss sich der Immobilienkäufer selbstverständlich Gedanken machen.
Sind alle Eckdaten geklärt, wird nach erfolgter Bonitätsprüfung seitens der Bank noch die Grundschuldbestellung vorgenommen, durch die die Grundschuld zu Gunsten der kreditgebenden Bank als Sicherheit im Grundbuch eingetragen wird. Ist auch dieses vollzogen, steht der Auszahlung der Darlehenssumme eigentlich nichts mehr im Wege.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass man sich bei der Baufinanzierung ausreichend Zeit lassen und keine voreiligen Entscheidungen treffen sollte, da die Finanzierung einer Immobilie in der Regel über mehrere Jahrzehnte angelegt ist.