Hypothekenkredite gehören zu den günstigsten Kreditarten der Immobilienfinanzierung, werden allerdings auch nur für einen sehr eingeschränkten Kreis von Verwendungszwecken vergeben. In nahezu allen Fällen wird ein Hypothekenkredit zum Kauf oder Bau eines Hauses bzw. einer Eigentumswohnung oder dem Umbau- sowie Renovierungsmaßnahmen verwendet. Zudem handelt es sich auch um einen sehr umfangreichen Kredit, der doch Einiges an Basiswissen voraussetzt. Daher ist es sehr wichtig, sich gut beraten zu lassen, bevor man den Vertrag für die Aufnahme eines Hypothekenkredites mit der Bank abschliesst.
Bei den Hypothekenkrediten handelt es sich oftmals um sehr langfristige Kredite, da die Darlehenssummen in der Regel mehrere Zehntausend bis zu mehreren Hunderttausend Euro betragen. Aufgrund der hohen Summen muss die Bank vor der Vergabe des Darlehens natürlich auch Sicherheiten vom Kunden erhalten. Für den Hypothekenkredit stellt das Bestellen einer Hypothek oder Grundschuld die typische Sicherheit dar. Der Kunde bestätigt damit im Grundbuch, dass die Bank so lange Eigentümerin der finanzierten Immobilie bzw. des Grundstückes bleibt, bis der Hypothekenkredit vollständig zurückgezahlt wurde.
Erst dann darf der Kunde über sein Objekt frei verfügen. Die Zinssätze beim Hypothekenkredit bewegen sich in einem Rahmen zwischen vier bis acht Prozent, sind also im Vergleich zum Ratenkredit oder Dispokredit sehr günstig. Für den Kreditnehmer bieten Hypothekenkredite den zusätzlichen Vorteil, dass nach der erfolgten Tilgungsverrechnung der Zinsanteil an der Gesamtrate im Laufe der Rückzahlungszeit stets niedriger wird.