Sowohl Bauherren, als auch Käufer einer bereits bestehenden Immobilie, können schnell eine Summe im fünfstelligen Bereich einsparen, wenn sie sich bereits im Vorfeld über die Angebote der Banken und Immobilienvermittler informieren und Vergleiche anstellen.
Zwar sind die Hypothekenzinsen in Deutschland in den letzten Jahren tendenziell gesunken. Aber auch die Art der Baufinanzierung entscheidet darüber, ob und wieviel man einsparen kann.
Eigenkapital
Je höher das Eigenkapital ist, um so niedriger ist der aufzunehmende Kreditbetrag. Für eine solide Finanzierung geht man in der Regel von 20% der Finanzierungssumme als Eigenkapital aus.
Freilich kann man auch ohne Eigenkapital eine Finanzierung über 120% als Hypothekendarlehen aufnehmen. Dieses ist bei einer 120%-Finanzierung jedoch meist an zusätzliche Versicherungsverträge gebunden und auch zinsmässig erheblich teurer.
Daher empfiehlt sich im Normalfall ein möglichst hoher Betrag an Eigenkapital, um die Finanzierung so günstig wie möglich zu halten.
Effektiver Jahreszins
Je niedriger der effektive Jahreszins liegt, um so günstiger gestaltet sich die Finanzierung. Auch kommt es auf die Festschreibung des Zinssatzes an. Von der Höhe des Effektivzinses und der Tilgung hängt die monatliche Belastung ab.
Monatliche Tilgung
Die monatliche Tilgung dient der Rückzahlung des Immobiliendarlehens. Je höher die monatliche Tilgung gewählt wird, um so niedriger fallen die Gesamtkosten der Finanzierung aus.
Sondertilgung
Die meisten Banken bieten neben dem Darlehen auch die Möglichkeit der Sondertilgung. Wenn eventuell ein Sparvertrag beendet ist oder über eine Erbschaft ein Geldbetrag frei verfügbar wird, kann man diesen Geldbetrag in das Darlehen einfliessen lassen, um auf diese Weise schneller mit der gesamten Finanzierung fertig zu sein.